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13 Tage Israel/Jordanien

 

Tour: "Begegnung und Besichtigung auf biblischen Spuren in Israel/Palästina und Jordanien"

Tag 1: Über den Wolken

Wir fliegen von Frankfurt zum nagelneuen Terminal 3 des Flughafens von Tel Aviv, wo unser Reiseleiter uns erwartet und uns bei den Formalitäten behilflich ist. Nach dem Verladen des Gepäcks im Bus geht es ins Hotel vor Ort bzw. je nach Airline haben wir noch etwas Zeit um Jaffa zu besichtigen: Künstlerviertel, "Haus des Simon", St. Peterskirche und Aussichtspunkt nach Tel Aviv rüber. Jetzt wartet unser Bus, um uns in das Friedensdorf Neve Shalom/Wahat as Salam zu bringen, wo wir eine Führung durch das Dorf erhalten und für eine Nacht übernachten werden.

Tag 2: Römer, Israelis, Araber, Christen

Am Morgen fahren wir durch die Sharon-Ebene nach Caesarea Maris, der Stadt des Herodes wo wir das römische Theater, den Cardo, die Kreuzfahrerfestung und die berühmten Spitzbögen in der Kreuzfahrerburg von Caesarea in Augenschein nehmen werden. Ein kleiner Bustrip bringt uns zum Aquädukt. Jetzt geht's weiter nach Meggiddo, der einstigen Verwaltungshauptstadt König Salomons dessen Ausgrabungen wir besichtigen werden. Die Fahrt geht weiter über die Karmelberge durch zwei Drusendörfer nach Haifa zum Aussichtspunkt bei der Karmeliterkirche Stella Maris. Unser Blick geht weit über den Bahai-Schrein und den Hafen von Haifa bis zum Nordende der israelischen Mittelmeerküste: Rosh Haniqra.
Jetzt wird es Zeit, den in der ökumenischen Gemeinschaftssiedlung Nes Ammin wartet jemand auf uns, der uns über den Sinn und das Leben der Siedlung erzählt. Unser Abendessen nehmen wir in unserem Hotel am See Genezareth ein.

Tag 3: Besinnlicher Tag an den biblische Stätten des Sees Genezareth

Besichtigung des ausgrabenen Kapernaum mit Synagoge und Haus des Petrus. Fahrt mit historischem Boot auf See Genezareth (Gelegenheit für Andacht "Stillung des Sturms"), Petrifischessen am See Genezareth, Besuch von Tabgha und Primatskapelle mit Mesa Christi, der Stelle wo der Auferstandene den Jüngern begegnet ist. Fahrt auf den nahen Berg der Seligpreisungen mit Besuch der Kirche. Gang zu Fuß hinab zur "Meditationsgrotte Jesu".

Tag 4: Jenseits des Jordan

In den Morgenstunden geht es bei Bet Shean über den Jordan. Umm Qeis war das römische Gadara. Direkt hinter der jordanisch-israelischen Grenze liegt in Sichtweite Hamat Gader (das Bad von Gadara, das ein Teil des römischen Städtebundes Dekapolis war). Danach ist es Zeit für ein Mittagessen im Resthouse von Pella mit Blick auf die Ausgrabungen, die wir nach der Stärkung besichtigen werden. Weiterfahrt nach Salt mit Besichtigung eines reliefgeschmückten Familiengrabes mit Sarkophagen und zahlreichen Beigaben vermutlich aus dem 3. Jhdt. Jetzt geht es unter den Meeresspiegel zum ganz neu ausgegrabenen und erst vor kurzem der Öffentlichkeit zugänglichen "Bethanien jenseits des Jordans", wo Archäologen die Taufstelle Johannes des Täufers lokalisiert haben. Auf dem Weg zum Hotel führt uns eine Mini-Stadtrundfahrt an Ammoniterturm, Byzantinischer Kirche und Amphitheater vorbei. Ein langer Tag endet mit einem guten arabischen Abendessen im Hotel.
Optional gegen Aufpreis (wird genannt in Angebot): Am Abend wartet ein besonderer Leckerbissen auf uns: der Besuch des Künstler und Kunsthandwerkerdorfes Kan Zaman, wo wir uns in einem großen unterirdischen Gewölbe bei einheimischer Lifemusik die arabische Küche auf der Zunge zergehen lassen können.


Tag 5: 1000 Säulen und der Jabokfluß

Der Tag fängt gut an mit einem begegnungsreichen Besuche der Schnellerschule, einer Einrichtung der evangelischen Kirche, die christlichen und muslimischen Jugendlichen ohne Eltern ein Zuhause, eine Schulausbildung und eine Lehre bietet. Wir haben Gelegenheit zum Fragen und Kennenlernen. Ein der schönsten Ausgrabungsstätten Jordaniens heißt Jerash, das römischen Gerasa, das als Stadt der 1000 Säulen bekannt war. Dort sehen wir den Hadriansbogen, Hippodrom, Südtor mit Stadtmauer, das ovale Forum, Cardo, Zeustempel, Artemistempel u.a.. 20 Minuten westlich von Jerash liegt Ajlun, wo das imposante Schloß Qalat Al Rabad als Verteidigung gegen die Kreuzfahrer und als Gegengewicht gegen die Kreuzfahrerburg Belvoir jenseits des Jordan erbaut wurde. Auf der Rückfahrt machen wir Halt am Jabokfluß, wo Jakob nach seinem Kampf mit dem Engel den Namen "Israel" erhielt.
Zurück geht's per Bus zum Hotel.

Tag 6: Entlang der Königstraße nach Petra

Die Reise heute beginnt mit dem Besuch eines der bekanntesten Mosaike des Vorderen Orients: der Jerusalemkarte von Madaba in der St. Georgskirche. Danach ist es Zeit auf den Neboberg zu gehen und den Blick über das Jordantal Richtung Jerusalem schweifen zu lassen. Wir stehen damit in der Tradition des Mose, von dem man sagt daß es hier war, wo Gott ihm einen Blick auf das heilige Land gewährt hat. Nach dem Mittagessen geht es weiter durch den Grand Canyon von Jordanien, das Wadi Mujib zur Kreuzritterburg Kerak mit ihren vielen Gewölben.
Jetzt ist es Zeit nach Petra zu fahren um dort unser Hotel zu beziehen.

Tag 7: Fast ein Weltwunder

Dieser Tag gehört ganz Petra (der rosaroten Stadt)
Sie reiten auf dem Pferd (oder gehen zu Fuß) durch den engen Sik, dem einzigen Zugang der Stadt Petra. Besichtigung der Sehenswürdigkeiten wie Schatzhaus, Königsgräber, Theaternekropole, Markt, Löwen-Greifen-Tempel, Cardo maximus.
Wir werden auch Petra von oben sehen entweder vom Zip Atuf (dem Opferplatz) und/oder vom Ed Dir (dem "Kloster"). Sie haben Zeit auch eigene Rundgänge zu machen. Teilnehmer die schwer zu Fuß sind haben die Möglichkeit gegen Bezahlung vor Ort eine kleine Kutsche zu mieten, mit der ein Teil der Strecke zurückzulegen ist.

Tag 8: Von der Wüste ans Rote Meer

An diesem Tag ist kein Besichtigungsprogramm vorgesehen. Wir fahren von Petra vorbei am Wadi Rumm nach Aqaba. Dort werden wir die Grenze zu Israel überschreiten um im nur wenige Kilometer entfernten Badeort Eilat unser Hotel für 2 Nächte zu beziehen. Wir werden Eilat am späten Mittag erreichen und haben noch den Rest des Tages frei für eigene Unternehmungen. Beispiele siehe unter Tag 9.

Tag 9: Eilat am Roten Meer

Zur freien Verfügung und zum Baden
Möglichkeiten:
a) Tagesausflug auf den Sinai (Ägypten).
Dort fährt man vorbei an Coral Island und Nuweiba zum Katharinenkloster.
Der Aufstieg ist recht beschwerlich aber lohnenswert. Man kann auch ca. 2/3 der Strecke auf dem Rücken eines Kamels zurücklegen (empfehlenswert).
Besuch des Katharinenklosters.
b) Tagesausflug zum Ramonkrater auf Israelischer Seite
Vor Ort:
c) Besuch des Unterwasserobservatoriums
d) Besuch des Delphinariums:
Man kann dort auch schwimmen oder tauchen mit Delphinen nach Voranmeldung.
Nicht ganz billig: Schwimmen: 45 USD, Tauchen 55 USD, Eintritt aber nur 8 USD (man schaut dann zu)
e) Es gab vor Jahren einen Windkanal, wo man durch starkes Gebläse von unten in der Luft schwebend gehalten wurde.
f) Unterwasserrestaurant bzw -cafe. Ist sehr nett. Durch verschiedene Fenster hat man das Gefühl im U-Boot von Jules Vernes zu sitzen, während man ißt oder einfach einen Kaffee trinkt.
g) schwimmen und baden im Roten Meer
h) mehr Richtung Süden/Ägyten gibt es auch Tauch- und Schnorchelmöglichkeiten. Die Ausrüstung kann man z.T. ausleihen.
i) es gibt eine kleine "Westernstadt" in der Nähe mit etwas Jahrmarktcharakter.
Die Kulisse wurde zum Drehen eines Western einst aufgebaut und stehen gelassen und wird seit vielen Jahren für Touristen genützt. Ich war aber nie dort und weiß nicht ob es sich lohnt.
j) Fahrt mit Glasbodenbooten ist empfehlenswert.
Die Unterwasserlandschaft bei Eilat ist besonders schön. Korallen usw.
k) Yellow Submarine: es gibt eine kleines U-Boot, wo wenige Leute für mehr Geld einen seltenen Unterwassertrip mitmachen können. Aber auch bezahlbar.

Tag 10: Wüste, Oase Ein Gedi Qumran und Totes Meer

Zwischen Eilat und Jerusalem liegen ca. 300 km staubige Straßen, aber auch die imposante Festungsruine Massada, wo die letzten jüdischen Krieger, die Zeloten gegen die römische Belagerung gekämpft haben. Ein imposanter Blick über das Tote Meer bietet sich uns. Nicht weit entfernt werden wir einen kleinen Spaziergang in das Naturreservat der Oase Ein Gedi machen. Mancher Wassergumpen lockt zum reinspringen. Bevor der Begriff "Schwimmen" für alle von uns durch das Tote Meer neu definiert wird, wartet noch das Besucherzentrum von Qumran, dem Fundort der berühmten Schriftrollen auf unseren Besuch. Nach dem Bad im Toten Meer geht's durch die Judäische Wüste ca. 45 Minuten bis nach Jerusalem wo wir die letzten drei Nächte im Hotel wohnen werden.

Tag 11: Zeichen der Versöhnung von Bethlehem nach Yad Vashem

Dieser Tag gehört zunächst Bethlehem: auf den Hirtenfeldern wurde die Geburt Christi zuerst wahrgenommen. Dort lädt eine kleine Grotte zu Gebet und Meditation ein. Im Zentrum Bethlehems ist die Geburtskirche. Ein goldener Stern in den unteren Gewölben bezeichnet den Geburtsort Jesu. Auf lebendige Steine stoßen wir in der Evangelischen Gemeinde von Pfarrer Mitri Raheb, Autor mehrer Bücher, u.a. "Ich bin Christ und Palästinenser". Die Holocaustgedenktstätte Yad Vashem spiegelt eines der traurigsten Kapitel des jüdischen Volkes und der Menschheit wider ist aber sicher ein wichtiger Bestandteil einer Israelreise.

Tag 12: Jerusalem Altstadt

In den Morgenstunden lenkt unser Busfahrer auf den Ölberg. Nach dem Genuß des Panoramablicks über Jerusalem treten wir den Gang durch und entlang der jüdischen Friedhöfe gegenüber dem Goldenen Tor an, wo die Ankunft des Messias und des jünsten Gerichts erwartet wird. In der Kapelle Dominus Flevit ("Der Herr weint") wird der Ort verehrt, wo Jesus über das Schicksal Jerusalems geweint hat. Am Fuß des Ölbergs treten wir ein in den Garten Getsemaneh. Die Kirche der Nationen steht auf dem Gelände von Getsehmaneh.
Wir besuchen den Heiligen Bezirk mit Al Aksa Moschee und Felsendom. Dort befindet sich für Juden und Muslime eine der heiligsten Stätten ihrer Religion. Wir verlassen den Heiligen Bezirk und besuchen die St. Annen Kirche aus der Kreuzfahrerzeit mit ihrer wunderbaren Akustik und die Bethesda-Teiche. Es geht weiter zu den Leidensstationen Christi auf der Via Dolorosa, vorbei an der ehemaligen Antoniafestung (heute eine Schule) zur Grabeskirche mit Golgatha.
Nach dem Besuch Essen wir in der Altstadt eine Kleinigkeit und geniessen den arabischen Kaffee zum Abschluß. Dann gehen wir entlang des ehemals römischen Cardos durchs den arabischen Bazar ins jüdische Viertel, vorbei an der zerstörten Hurva-Synagoge zum Zionstor und weiter zum Saal des letzten Abendmahls. Die Dormitiokirche steht gleich nebenan zum Besuch offen. Nach der Besichtigung des Grabes von König David.
Einer der letzten Eindrücke der Reise wird die Klagemauer sein, die die Juden einfach Westmauer nennen. Sie bietet allen Menschen (mit Kopfbedeckung) die Möglichkeit zu Andacht und Gebet. Am Dungtor wartet unser Bus um uns zum Abendessen und Tagesausklang ins Hotel zu bringen. Beim Abendessen lassen wir nochmal alle Eindrück Revue passieren und unser Reiseleiter plaudert noch etwas aus dem Reise-Nähkästchen bevor es am nächsten Tag heißt...

Tag 13: Nächstes Jahr wieder in Jerusalem

Bei Flug mit Lufthansa haben wir den Vormittag noch zur freien Verfügung für Bummel im Suq oder auf den Altstadtmauern.
Ein paar interessante Optionen wären für Interessierte:
a) Israel-Museum mit Schrein des Buches
b) Ein Einspänner oder andere österreichische Kaffeespezialitäten im Café des Österreichischen Hospizes, ein Gang auf das Dach ist absolut lohnenswert.
c) ein Besuch der großen Synagoge in der Neustadt
d) ein Bummel in der Einkaufsstraße Ben Yehuda mit den vielen Kafffes
e) ein Gang auf der Altstadtmauer, wenn möglich ist die Strecke zwischen Jaffator und Damskustor u.E. am schönsten
Gegen Mittag geht's dann ab zum Flughafen, wo sich freundliche Sicherheitsbeamte mit gewohnter Gründlichkeit um unsere Sicherheit bemühen bevor uns unsere Maschine voller Eindrücke nach Deutschland zurückbringen kann.
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